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Junioren-Weltmeisterschaften 2010





Moskau hiess das sportliche Reiseziel ...


 

Die beiden Schaffhauserinnen haben die Erwartungen übertroffen!

Nachdem am Sonntag Ramona Haslebacher zusammen mit Nicole Rutishauser aus Romanshorn nachdoppelte und auch eine A-Finalqualifikation im Kajak Zweier, diesmal über 1000 m geschafft hat und dort ebenfalls den super 8. Rang herausgefahren ist, kann man in Schaffhausen mehr als zufrieden sein.

Es ist doch bereits eine Weile her, seit Schaffhauser Kanuten das letzte Mal so gut abschnitten. Die beiden Schaffhauserinnen Noëmi Brüschweiler und Ramona Haslebacher, die zusammen seid letztem Jahr die Sportklasse an der Pädagogische Maturitätsschule in Kreuzlingen besuchen, haben je eine A-Finalqualifikation (Rang 1 – 9) in den Kajak-Zweiern geschafft und sind im Kajak-Vierer nur hauchdünn am Final vorbeigeschrammt.

Eigentlich hatte man vom Vierer eher etwas mehr erhofft, wurde dann aber positiv von den beiden Zweiern überrascht. Dabei fanden sie keine optimalen Wettkampfbedingungen vor, sehr hohen Temperaturen und in den ersten Tagen starker Wind behinderte die Wettkämpfer. Die beiden konnten sich aber darauf einstellen und ihr Leistungspotential trotzdem abrufen.

Das Abenteuer Moskau ist nun vorüber und man darf gespannt sein, was die beiden in Zukunft noch leisten werden. Ramona Haslebacher wechselt im nächsten Jahr zur U-23 Kategorie und wird dort den Anschluss an die Weltspitze suchen. Noëmi Brüschweiler, die erst 16-jährig ist, kann nochmals zwei Jahre in der Juniorenkategorie fahren und dort sich sicher noch steigern können. Im Kajak-Einer und zusammen mit der gleichaltrigen Rapperswilerin Michelle Sach ist für die nächsten Jahre ein enormes Potential vorhanden.

Auch der Rest der Mannschaft erreichte ebenfalls sehr gute Resultate. Der einzige Junior, Stefan Domeisen aus Rapperswil, konnte sich über 1000 m und 500 m je für die B-Finals qualifizieren. Der U-23 Zweier mit dem Nidwaldner Fabio Wyss und dem Freiburger Christoph Nicolet steigerten sich gegenüber dem Vorjahr und erreichten auch zweimal die B-Finals. Die Mannschaft wurde vom Nationaltrainer Ingolf Beutel sowie dem Juniorentrainer Martin Schönholzer betreut.

Zusammenfassung der Resultate mit Schaffhauser Beteiligung:

Juniorinnen K2 1000 m
1. HUN 3.41.59
2. ITA 3.45.62
3. ROM 3.45.72
8. SUI 3.51.97 (Ramona Haslebacher/Nicole Rutishauser)

Juniorinnen K2 500 m
1. HUN 1.46.618
2. ITA 1.47.327
3. GER 1.47.89
8. SUI 1.52.304 (Noëmi Brüschweiler/Michelle Sach)

Juniorinnen K2 200 m
1. GER 0.40.48
2. HUN 0.41.04
3. ITA 0.42.07
Ferner 6. Platz im B-Final
15. SUI 0.44.27 (Noëmi Brüschweiler/Michelle Sach)

Juniorinnen K4 500 m
1. RUS 1.3727
2. ROM 1.37.44
3. HUN 1.37.80
Ferner 5. Platz im Halbfinal
11. SUI 1.48.128 (Noëmi Brüschweiler/Michelle Sach/Ramona Haslebacher/Nicole Rutishauser)


 

8. Schlussrang für die Schaffhauserin Noëmi Brüschweiler

Bei anhaltenden, sehr heissen Temperaturen, fanden heute die Halbfinals und die Finals über 500 m und die Vorläufe und Halbfinals über 200 m statt.

Nach der viertbesten Zeit von Noëmi Brüschweiler und Michelle Sach in den Vorläufen der K2s über 500 m, durfte man fast von Medaillenchancen träumen. Aber leider mussten sich die beiden noch sehr jungen Athletinnen im Final dann doch von den „grossen“ Nationen schlagen lassen. Aber auf den 8. Platz im A-Final dürfen die beiden sehr stolz sein und darf als kleine Sensation gewertet werden.

Es ist nämlich bereits ein paar Jahre her, seid das letzte Schweizer Boot ein A-Finale an einer internationalen Meisterschaft erreicht hatte. Auch hat der Schweizerische Kanu-Verband seinen Fokus eher auf den Kajak Vierer gelegt und sich dort das beste Resultat erhofft. Leider konnten sich die Schweizer Juniorinnen im Vierer über 500 m nicht für das Finale qualifizieren und erreichten mit dem 5. Rang im Halbfinale aber den sehr guten 11. Schlussrang. Die Zielsetzung für einen Top ten-Platz wurde nur knapp verpasst.

Im Zweier über 200 m qualifizierten sich Noëmi und Michelle mit einem 5. Rang im Vorlauf und einem 6. Rang im Halbfinale für das B-Finale am Sonntag. Heute finden die Rennen über 1000 m statt. Die Schaffhauser Wettkämpferin Ramona Haslebacher startet zusammen mit der Romanshornerin Nicole Rutishauser im Halbfinal der Zweier.

Der Rapperswiler Junior Stefan Domeisen wurde im Einer über 500 m 9ter im B-Final, das entspricht dem 18. Schlussrang. Auch er geht heute nochmals über 1000 m an den Start.

Rangliste K2 500 m A-Final
1. HUN 1.46.618
2. ITA 1.47.327
3. GER 1.47.89
8. SUI 1.52.304


 

Erster Tag der Kanu Junioren- und U23-EM in Moskau

Auf der Olympia-Bahn von 1980 herrschen schwierige Bedingungen, 36 Grad und viel Wind machen die Aufgaben für die Athleten noch schwieriger.

Dennoch haben sich alle Schweizer Boote in den gestrigen Vorläufen für die nächsten Runden qualifiziert. Vor allem der Kajak Zweier mit der Schaffhauserin Noëmi Brüschweiler und der Rapperswilerin Michelle Sach überraschte mit einem super Resultat zum Auftakt. Die beiden konnten sich über 500 m mit einem 3. Platz bereits für das A-Finale qualifizieren.

Der andere Kajak-Zweier mit der Schaffhauserin Ramona Haslebacher und der Romanshornerin Nicole Rutishauser, erreichte mit dem 5. Platz im Vorlauf die Halbfinalqualifikation. Der Kajak Vierer der Juniorinnen, ebenfalls mit den beiden Schaffhauserinnen Noëmi Brüschweiler und Ramona Haslebacher, ist auch eine Runde weiter. Das grosse Boot konnte die Ziellinie als 5. überqueren und wird morgen im Halbfinal noch mal alles für den Finaleinzug geben müssen.

Der Rapperswiler Junior Stefan Domeisen, der als einziger männlicher Junior für die Schweiz in Moskau startet, konnte sich mit einem 3. Rang über 1000 m und einem 5. Rang über 500 m ebenfalls für die Halbfinals qualifizieren.


Aus den Schaffhauser Nachrichten

Der Kanu-Club Schaffhausen delegiert an die Junioren-EM in Moskau (29. 7. bis 1. 8.) mit Ramona Haslebacher (18) und Noëmi Brüschweiler (16) gleich zwei hoffnungsvolle Nachwuchskanutinnen.

Für die Wilchingerin Ramona Haslebacher ist der Einsatz an einer Nachwuchs-Europameisterschaft nichts Neues: Bereits vor einem hatte sie sich als 17-Jährige für den Einsatz an den Wettkämpfen im polnischen Posen qualifiziert. Zusammen mit ihrer Bootspartnerin aus Romanshorn, Nicole Rutishauser, holte sie im Kajak-Zweier über 500 m im B-Final einen ansprechenden 3. Platz heraus; über 1000 m waren sie im kleinen Final Siebte. Das war für Ramona Haslebacher Motivation genug, um sich noch mehr ins Zeug zu legen und diese Leistungen zu steigern. Zumal sie sich vor einem Jahr entschieden hatte, durch den Besuch der sportorientierten Pädagogische Maturitätsschule in Kreuzlingen mehr Zeit für den Kanusport übrig zu haben.

Noëmi Brüschweiler neu hinzu

Es hat sich gelohnt. Ein Jahr später darf Ramona Haslebacher erneut an eine Junioren-EM fahren, diesmal nach Moskau zusammen mit einer zweiten Schaffhauserin, der zwei Jahre jüngeren Noëmi Brüschweiler, die bereits in den Jugendkategorien früh mit starken Leistungen auf sich aufmerksam machte und diese nun in diesem Frühling mit viel versprechenden Resultaten an internationalen Regatten ihre Fortschritte bestätigte. Auch sie besucht die Pädagogische Maturitätsschule in Kreuzlingen, die ihr optimale Bedingungen fürs intensive Training (im Durchschnitt rund 15 Stunden pro Woche) bietet.

Der Vierer als neues Flaggschiff

In Brandenburg kam Noëmi Brüschweiler zusammen mit ihrer Partnerin im Kajak-Zweiter, der Rapperswilerin Michelle Sach auf den ersten Platz, und in der späteren renommierteren Regatta in Bochum auf den dritten Platz (über 500 und 1000 m). Dass sie auch im Kajak-Einer ganz schnell ist, bewies die 16-Jährige Newcomerin mit dem Finaleinzug in Bochum über 500 m. Der Schweizer Verband will aber vor allem, dass seit den Zeiten des Olympia-Silbervierers von 1996 in Atlanta (mit der Schaffhauserin Daniela Tenger-Baumer) endlich wieder ein grösseres Boot an höhere Aufgaben heranmachen kann. Mit Brüschweiler/Sach/Haslebacher/Rutishauser scheint dieses gefunden. Und dieser neue U19-Vierer funktioniert auch, die EM-Qualifikation erreichte er in Bochum dank dem 4. Platz – 66 Hunderstel hinter Tschechien –, der Hoffnungen für Moskau weckt. «In den A-Final wollen wir da sicher», sind Ramona Haslebacher und Noëmi Brüschweiler erwartungsfroh. «Wir werden dann sehen, was wir machen können.»

Trainingslager in Linz

Bis zur Abreise am 25. Juli in die russische Hauptstadt wird noch intensiv trainiert. Schwerpunkt ist ein zweiwöchiges Trainingslager in Mitte Juli in Linz (Ö), da können sich täglich zu viert auf die Junioren-EM vorbereiten. Unter dem Jahr finden die Trainings wegen der Distanzen meistens im Einer statt. Auf der Olympiabahn von 1980 werden die vier Schweizerinnen neben dem Schwerpunkt im Vierer auch im Zweier und Einer an den Start gehen. So können sie wertvolle Wettkampferfahrungen au0f hohem Niveau sammeln. Dass es in Moskau neben dem Sport zum touristischen Besuch dieser hoch interessanten Stadt reicht, ist den vier Mädchen sehr zu wünschen. (hcs.)


Zur Person Ramona Haslebacher
Geboren am: 26. März 1992.
Ausbildung: Pädagogische Maturitätsschule in Kreuzlingen.
Verein: Kanu-Club Schaffhausen. – Schweizer Nationalteam C-Kader.
Bootskategorien: Kajak-Einer, -Zweier und -Vierer. – Trainingsorte: Schaffhausen, Kreuzlingen.
Trainerteam: Ingolf Beutel (Nationaltrainer) und Ursula Liberato (Coach), Florian Mathys, Christian Berger (Club).
Persönlicher Sponsor: Implenia.
Hobbys: Neben Kanu etwas mit Freunden unternehmen.

Zur Person Noëmi Brüschweiler
Geboren am: 27. Januar 1994.
Ausbildung: Pädagogische Maturitätsschule in Kreuzlingen.
Verein: Kanu-Club Schaffhausen. – Schweizer Nationalteam C-Kader.
Bootskategorien: U17 Kajak-Einer, -Zweier und -Vierer. – Trainingsorte: Schaffhausen, Kreuzlingen.
Trainerteam: Ingolf Beutel (Nationaltrainer) und Ursula Liberato (Coach), Florian Mathys, Christian Berger (Club).
Hobbys: Vor allem Kanu und etwas unternehmen mit Freunden.



Letzte Aktualisierung:
13.Juni.2018, 09:30 Uhr


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