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Rheinfahrt 2010



Sonntag, 28. März 2010


Ein regnerischer und unfreundlicher Sonntagmorgen erwartet uns für die Rheinfahrt. Auch mussten wir den Wecker um eine Stunde vorstellen, wegen der Umstellung von Winter- auf Sommerzeit. Trotz diesen Umständen versammelte sich eine schöne Schar von ca. 35 Paddlern und Paddlerinnen von klein bis gross, jung und junggeblieben, mit Kanu oder Kajak beim „Dschungel“ Campingplatz Läui Diessenhofen. Bekannte und neue Gesichter gesellten sich zur Paddlerrunde.

Nachdem die letzten Gäste eingetroffen waren, begrüsste die Tourenleiterin Monika die Teilnehmer aus nah und fern. Während der Ansprache klingelte Monikas Handy. Petrus war am Apparat und versprach, den Wasserhahn zuzudrehen. Was Petrus verspricht, das hält er! Die Fahrt konnte nun „oben trocken“ beginnen, nachdem gescheckt wurde, ob alle Teilnehmer eine Sicherheitsweste trugen. Schnell paddelten wir bei relativ niedrigem Wasserstand den Rhein abwärts, begleitet von Stefan Messmer im Motorboot; vorbei an der Kulisse des Diessenhofer Städtchens und den Gailinger Rebbergen bis zur Rheinwiese (die „Höll“ ließen wir links liegen).

In der Zwischenzeit wurde dort emsig gearbeitet: Bänke und Tische aufgestellt, Feuer entfacht, Würste gewärmt, Getränke und Kuchen bereitgestellt. Andi Vollenweider brachte seine selbst zubereitete Kürbissuppe vom Hof, welche schon sehnlichst erwartet wurde, denn die ersten Paddler waren schon in Sicht. Alle Paddler schmausten die köstliche Suppe mit heißen Würstchen, andere grillierten ihre mitgebrachten Servelats oder Fleischstücke. Anschliessend konnte man sich am grosszügigen und vielseitigen Kuchenbuffet bedienen mit Kaffee, und wer noch kalt hatte, wärmte seine Seele mit Schnaps. Trotz des kühlen Wetters war die Stimmung heiter. Beim gemütlichen Zusammensein knöpfte man neue Kontakte und tauschte Erfahrungen aus (Paddlerlatein).

Schon bald setzten wir uns wieder in die Boote und nahmen die Strecke Rheinwiese – Salzstadel unter Boot und Paddel, vorbei am Scharenwald, Paradies, den schmucken Häusern von Büsingen und Buchthalen. Ein starker Gegenwind kam auf. Nun hiess es tüchtig paddeln, damit man nicht stillstand. Vor allem die Paddler mit WW-Kajaks durften sich nicht ausruhen und die Landschaft geniessen, sonst hätte der Wind sie rheinaufwärts getrieben. Nach dem letzen Rank war dann auch Schaffhausen in Sicht und bald waren wir beim Ausstiegsort Salzstadel. Einmal mehr ist mir bewusst geworden, wie schöne diese Rheinlandschaft ist.

Auf der Rheinwiese wurde in der Zwischenzeit von den fleissigen Helfern zusammengepackt und aufgeräumt. Sämtliches Material wurde zum Salzstadel transportiert, wo man nochmals vom Rest der köstlichen Kürbissuppe oder einen feinen, hausgemachten Kuchen essen konnte.

Einige Paddler verluden ihre Boote und machten sich auf den Heimweg. Andere sassen noch vor dem Bootshaus zusammen und liessen den Sonntagnachmittag gemütlich ausklingen. Als vor dem Salzstadel alles aufgeräumt war, trat Petrus wieder in Aktion und setzte seinen Regen fort.

Es war ein freudiger und gelungener Anlass. Herzlichen Dank an die Organisatoren, Helfer und Spender, an Petrus, Monika und Ruedi, Katja, Andis, Dani, Fred und Tom (und alle, die ich vergessen habe) für euren Einsatz!

Dora Egloff



und hier die Bilder...

       
       
       
       
       




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13.Juni.2018, 09:30 Uhr


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