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Eskimofahrt auf der Reuss vom 9. Januar 2011



Am Sonntagmorgen um 8. Uhr versammelten wir uns (Monika, Tom, Andi, Wilhelm, Fred, Ursula und ich) beim Bootshaus bei einem traumhaften Sonnenaufgang. Die Temperatur war über dem Gefrierpunkt, also angemessen für eine Tour auf der Reuss (für mich war es die erste Fahrt im Winter). Wir packten unsere WW-Kajaks aufs Auto, ein Kanu für Tom und Ursi, nachdem sie sich geeinigt hatten, mit welchem Material sie paddeln wollten und fuhren los Richtung Bremgarten. Dort angekommen, trafen wir Paddler mit WW-Kajaks, Seekajaks und vor allem Kanadier aus verschiedenen Regionen der Schweiz und dem nahen Deutschland, bekannte und unbekannte Gesichter.

Ein Feuer zum Aufwärmen der Füsse und Hände und Punsch um den Körper von innen zu wärmen, warteten auf uns. Als die Autos nach Mellingen verschoben und die Fahrer wieder zurück waren, konnte es dann bald losgehen. Werner Fasel begrüsste die grosse Paddlerschar, informierte über die Tour, verwies auf Gefahren, und los ging’s bei trockenem Wetter!

Die Reuss führte ca. 74 qm Wasser = ziemlich niedriger Wasserstand, was den Fluss wilder erscheinen liess als im Sommer. Schon nach wenigen Paddelschlägen kam sie, die berühmte ominöse Stelle, von welcher immer wieder erzählt und gewarnt wird, wo schon Rettungsleute mit Wurfsäcken und geübte Kajakfahrer bereitstanden, um die gekenterten Paddler aufzufangen und ans Ufer zu retten, Paddel und Kajak einzusammeln und zu den geretten, mit Reusswasser getauften Paddlern zurückzubringen. Auch ich durfte erfahren, wie frisch sich die Reuss im Januar anfühlte, und wie stark die Strömung war, als ich mich am Wurfseil festhielt.

Als dann die gekenterten Paddler wieder wohlauf waren und sich mit Tee aufgewärmt hatten, konnte die Tour fortgesetzt werden. Gemütlich paddelten wir durch die schöne Landschaft. Ab und zu gab es wieder wilde Stellen zu passieren, Wellen überfluteten das Boot und spritzten ins Gesicht.

Etwa auf der Hälfte der Strecke erwartete uns eine Verpflegungsgruppe der "Tegelbacher" mit hausgemachter Kürbissuppe aus Andi Vollenweider's Küche, welche vorzüglich schmeckte. Auch Kaffe und Biskuits wurden angeboten. Herzlichen Dank nochmals an die Spender.

Ende der Verpflegungspause drehte Petrus den Wasserhahn auf, was uns Paddler jedoch kalt liess, da wir ja eh von unten nass wurden. Schon bald nahmen wir die zweite Hälfte der Tour unter die Boote und paddelten gemütlich flussabwärts. Der Kirchturm von Mellingen zeigte sich schon von weitem. Dort konnten wir ausbooten, uns umziehen und die Boote wieder verladen.

Eine grosse Gruppe traf sich noch im Restaurant zu einem gemütlichen Höck bei "Paddlerlatein". Bald verabschiedeten sich die ersten Paddlerfreunde, denn einige von ihnen hatten eine längere Heimreise vor sich. Ein fröhlicher und gelungener Tag ging zu Ende. Danke den Organisatoren.

Dora Egloff
Link zu Ursis Picasa-Fotoalbum


 



Letzte Aktualisierung:
16.Dez.2018, 17:00 Uhr


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