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Engadin 2011



Bericht vom Engadin-Wochenende (30.09.2011)


Am 23. September starteten wir am späten Nachmittag, nachdem wir alles auf und im Bus von Hans verstaut hatten, zu fünft Richtung Engadin. Mit dabei waren unsere erfahrenen Cracks nämlich Gerhard und Hans, ausserdem Sigrid, Monika und ich. Während Gerhard den Inn zwar schon vor einigen Jahren aber doch weitgehend befahren hatte, war es für uns restlichen das erste Mal auf diesem Fluss. Da ist es immer von Vorteil wenn man sich gegenseitig etwas kennt, abschätzen kann was geht und was nicht und da wir nicht zum ersten Mal miteinander unterwegs waren, begab sich also ein kleines, feines Grüppchen auf den Weg.

Als wir kurz vor 22:00 in Sur En im Hotel Val d'Uina ankamen, hatte die Wirtin noch auf uns gewartet und so kamen wir noch zu unserem „Feierabend-Bier“, bevor wir unsere schönen, sauberen Zimmer bezogen. Am nächsten Morgen ging es nach einem kleinen aber ausreichenden Frühstück los: wir hatten uns die Zernez und die Susch-Strecke vorgenommen und Gerhard, Hans und ich wollten zum Schluss noch die Giarsun anhängen.

Nachdem wir uns in Scuols mit dem notwendigen Nachschub an Kalorien versorgt und Gerhard sogar das wertvollste Wasser ganz Scuols in einer Konditorei entdeckt hatte, starteten wir an einer Brücke kurz vor Zernez und genossen gemütliches Wildwasser zum Einpaddeln bis Lavin, ungefähr die Hälfte der Suschstrecke. Dort verabschiedeten sich Monika und Sigrid von, während wir uns auf den Weg zur Giarsun machten. Mit zugegebenermassen schon etwas langen Armen, 16km lagen ja schon hinter uns, paddelten wir die Preussenschleuder, Treppenhaus und noch zwei schöne, verblockte Passagen. So schön es war, war ich doch froh, als der Ausstieg in Sicht kam und wir zwar müde aber strahlend aus unseren Booten stiegen. Es war nun schon später Nachmittag und in dem schattigen Tal war es merklich kühler geworden! Das kalte Wasser und die doch deutlich herbstlichen Temperaturen sind nicht zu unterschätzen!

Abends genossen wir dann die gute Küche des Val d`Uina, plauderten über den Tag und planten für den Sonntag, die Scuolser Strecke zu befahren.

Nach dem Frühstück räumten wir unsere Zimmer und begaben uns mit dem vollgeladenen Bus auf den Weg. Als wir am Zeltplatz von Sur En vorbei fuhren, zeigte sich der Vorteil unserer Entscheidung im Hotel zu übernachten: während wir schon auf dem Weg waren, sassen vor den Zelten noch die frierenden Paddler, die sich erst noch ihre Hände an den warmen Kaffeetassen aufwärmten.

Wir stiegen an der Bonifatiusstufe ein: Hans und Gerhard oben, wir drei restlichen unterhalb. Es wartete eine schöne, mal ruhigere, mal schwallige Strecke auf uns, die immer wieder durch die eine oder andere happige Gefällstufe unterbrochen war: la Cascada oder auch happy Snapper genannt, die Faschunser Naturslalomstrecke und nochmals einer tüchtigen Abfahrt, der Faschunser Prallwand, die wir uns genau ansahen, bevor wir uns in die Boote setzten.

Zufrieden über das wirklich wunderschöne Wochenende, es hatte ja alles gepasst: Wildwasser, bei dem keiner zu kurz gekommen war, herrlichstes Wetter, feines Essen und ein warmes Bett, machten wir uns auf den Heimweg. In Küblis wollten wir dann noch kurz rasten und wurden dort von Monikas ältere Tochter überrascht, die mit ihrem Freund auf dem Heimweg von einem Bike-Wochenende war und den selben Weg wie wir hatte. Gegen 22:00 trafen wir dann endlich in Schaffhausen ein.

Herzlichen Dank an Gerhard fürs Leiten und an Hans, der zum einen mit seinem Können immer noch ein zusätzlicher Garant für Sicherheit ist, diesmal auch seinen komfortablen Bus zur Verfügung stellte und beide Male das Auto an den Ausstieg brachte und den Weg mit dem Velo zurückfuhr und an Sigrid fürs Organisieren der Unterkunft!

Wilhelm



und hier die Bilder...

       




Letzte Aktualisierung:
16.Dez.2018, 17:00 Uhr


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