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Bootshaus Salzstadel, Kanu-Club Schaffhausen




Bootshaus

Dachstuhl-Konstruktion



Geschichte

Der Salzstadel wurde 1673 als Lagerstätte für Salz erbaut. Es muss jedoch angenommen werden, dass es sich um einen Erweiterungsbau handelt, da auf einem Merian-Stich von 1655 bereits ein Gebäude mit ähnlichen Ausmassen zu sehen ist. Da zu dieser Zeit das Salzmonopol bestand, hatte der Salzhandel eine wichtige volkswirtschaftliche Funktion.

Im Schaffhauser Hafen hatten verschiedene Berufsgruppen ihr Auskommen. Zu ihnen zählten neben den Schiffsleuten, Fuhrleuten und Salzmesser auch die Kaufleute, Hafenarbeiter und Salzleerer.

Nach der Einstellung des Warenverkehrs auf dem Rhein versah das Gebäude seinen Dienst als Magazin des Tiefbauamtes. Aus diesem Grund wurde auch der Eingangsbereich vergrössert, was erst mit der letzten grossen Renovation von 1954 rückgängig gemacht wurde.

In den frühen zwanziger Jahren wurde das Gebäude dem Wassersport-Verband Schaffhausen mietweise überlassen. Da der Ruder-Club 1926 ein neues Domizil bezogen, beherbergt der vordere Teil des Gebäudes seither die Ortssektion der schweizerischen Flusswanderer, dem heutigen Kanu-Club Schaffhausen.

Die heutige Nutzung des Salzstadels beschränkt sich auf die Wassersportnutzung. Es dient dem Kanuclub Schaffhausen als Unterkunft bzw. Lager für dessen Sportgerätschaften. Ferner sind der Fischerei-Verein, der Pontonierfahrverein und der Motorbootclub untergebracht.


Info aus einer Bauwerkanalyse von Johannes Tröndle, Christoph Bollinger, Jeannette Walter (2006)





Letzte Aktualisierung:
14.Febr.2018, 10:00 Uhr


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