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Berichte 2019 der Sportgruppe






 

Internationale Regatta Rapperswil

Herrliches Herbstwetter, ein Teilnehmerfeld bestehend aus...

... Athleten aus Italien, Deutschland und der Schweiz und mittendrinn einige Schaffhauser, dies war das Setup der internationalen Kanu- Wettkämpfe in Rapperswil vom 21./22.Sept.2019.

Bei den Damen Elite konnte Noëmi Brüschweiler für den Kanu Club Schaffhausen eine Bronzemedaille über 500m herauspaddeln. Dafür spannte sie mit einer Athletin aus Rapperswil zusammen, um der internationalen Konkurrenz die Stirn zu bieten.

Bei den Herren sicherte sich Maurus Pfalzgraf über die Langdistanz von 5000m den Titel. Seine zweite Medaille erpaddelte er zusammen mit Jano Steinemann, André Benker und Stephan Mathys in der Viererkonkurrenz über 500m. Es war dies eine bronzene Auszeichnung.

Erfolgreichste KCSH-Juniorin war Lisa Messmer, die sich jeweils vor Marisa Grässlin über 500m sowie über 5000m den zweiten Platz sicherte. Zusammen erreichten die beiden über 500m die Goldmedaille.

Bei den jüngeren Athleten sind vor allem Ella Küppers und Adriana Fluri zu erwähnen, welche sich über 200m den zweiten Platz erkämpften. Levin Benker seierseits sicherte dem Kanu Club Schaffhausen einen 3. Rang über 500m bei den Jüngsten.

Text: Florian Mathys




 

Kanu Schweizermeisterschaften in Romanshorn

Starker Wind am Samstag und Dauerregen am Sonntag...

...prägten ein wettertechnisch ungünstiges Rennwochenende an den Kanu Schweizermeisterschaften in Romanshorn. Die Athleten des Kanu Club Schaffhausen trotzten Regen und Wellen und sicherten dem Verein diverse Medaillen sowie Meistertitel. So dominierte Andri Summermatter, welcher seit zwei Jahren als Profiathlet den Fokus auf die Olympischen Spiele in Tokio richtet, die gesamte Konkurrenz.

Über sämtliche Distanzen sicherte er sich, und damit auch dem Kanu Club Schaffhausen, die Schweizermeistertitel.

Zusätzlich gewann er an der Seite von Maurus Pfalzgraf auch die Doppelkonkurrenz über 500m und 1000m. Maurus war es auch, der über 500m den Schaffhauser Doppelsieg nach Hause fuhr. Im grössten Boot, dem Vierer, konnte Andri den Meistertitel zusammen mit Maurus Pfalzgraf, André Benker und Jano Steinemann feiern.

Knapp dahinter klassierte sich auch noch ein zweites Schaffhauser Boot mit Stephan Mathys, Manuel und Sandro Blättler sowie einem Athleten eines anderen Vereins auf dem dritten Platz. Über die Sprintdistanz von 200m vermochte dieses Boot sogar die Einlaufreihenfolge zu drehen. Sie sicherten sich den zweiten Platz und verpassten damit den Titel um 0.32 Sekunden. Klein war aber auch der Abstand zum genannten zweiten Schaffhauser Boot, welches lediglich 0.84 Sekunden dahinter das Ziel erreichte.

Ähnlich dominat war auch Lisa Messmer bei den Juniorinnen unterwegs. Sie gewann wie Andri Summermatter sämtliche Distanzen. Lia Meister, ebenfalls aus Schaffhausen, sicherte dem KCSH jeweils den Doppelsieg.

Bei den Junioren erzielten Flurin Pfalzgraf und Noah Küppers einige individuelle Podestplätze und zusammen gewannen sie das Rennen über 1000m. Bei den Kleinsten erkämpften sich Ella Küppers, Mara Schnorf und Adriana Fluri eine silberne Medaille.

Der Kanu Club Schaffhausen bedankt sich für die gute Rennorganisation sowie bei sämtlichen Athleten und gratuliert zu den tollen Leistungen aller Athleten, auch wenn nicht alle genannt werden können.

Text: Florian Poles




 

Kanu-Weltmeisterschaft in Szeged (HUN)

Fünf Tage lang massen sich die besten Kanuten an der Weltmeisterschaft in Szeged (HUN).

Mitten drin war mit Maurus Pfalzgraf auch ein Athlet des Kanu Club Schaffhausens. Zusammen mit seinem Zweierpartner Linus Bolzern aus Luzern trat er sowohl über 500m und über 1000m an. Im nicht olympischen 500 m konnten sie sich bis auf den 6. Platz in ihrem B-Final vorkämpfen. Dies ist gleichbedeutend mit dem 15. Platz in der Gesamtwertung.

Diesen guten Platz versuchten die Beiden auch in der Kategorie über 1000m zu bestätigen. Über diese olympische Distanz war die härtere Konkurrenz jedoch deutlich zu spüren. Das noch junge Boot qualifizierte sich dennoch, mit einer überzeugenden Leistung, für den C-Final. In diesem versuchten sie nochmals nominell stärkere Boote zu distanzieren. Trotz einem beherzten Rennen konnten sie sich im C-Final aber nicht mehr steigern. Mit dem 27. Gesamtrang erfüllten sie jedoch alle Erwartungen an ihrer ersten Elite-Weltmeisterschaft.

Text: Florian Poles




 

Kanu U-23 WM in Pitesti, Rumänien

In der Person von Maurus Pfalzgraf kämpfte der Kanu-Club Schaffhausen

an diesem wichtigen internationalen Rennen um möglichst gute Rangierungen. Vom 1. bis 4. August bestritten die Wettkämpfer in Pitesti gesamthaft 250 Rennen. Es war ein richtiges Kanufest wo alle möglichen Nationalitäten vertreten waren. Von den grossen Dominatoren des Kanusports bis zu kleinen Ländern, die wohl kaum je im Medaillenspiegel auftreten werden.

Maurus Pfalzgraf reiste mit viel Zuversicht nach Rumänien, wo er zusammen mit seinem Zweier-Partner Linus Boltzen aus Luzern die Vorläufe problemlos überstanden hatte. Der über 2km lange Kanal mit perfekten Wasserbedingungen konnte aber nichts daran ändern, dass die beiden Athleten immer noch selbst paddeln, und um jeden einzelnen Meter kämpfen mussten.

Bereits in den Vorläufen schwärmte Maurus von den ersten 50%, also den ersten 500m, der Strecke. Er verschwieg aber auch nicht, dass sie auf der zweiten Streckhälfte etwas Mühe bekundeten die hohe Pace zu halten. Auch im Halbfinale teilten sich die beiden Athleten das Rennen nicht perfekt ein und büssten auf den letzten Metern noch etwas an Boden ein. So reichte es dann statt für die Finalqualifikation nur für den B-Final, was an einer WM aber dennoch ein Rennen ist auf das man sich freuen darf.

Sehr motiviert starteten Maurus Pfalzgraf und Linus Bolzern in diesem Finallauf. Auch wenn keine Zeit bleibt sich umzusehen, so merken die Athleten sehr wohl, an welcher Position im Feld sie sich gerade befinden. Angestachelt von der guten Ausgangslage setzten die beiden noch weitere Kräfte frei. Bedauerlicherweise holte sie das bekannte Muster wieder ein und so mussten sie auf der zweiten Streckenhälfte noch ein paar Boote passieren lassen.

Schlussrang 18 an der U-23 WM ist das Ferdikt, mit welchem Maurus durchaus zufrieden ist.

Text: Florian Poles




 

Gelungener U-23 Kanu-Slalom WM Einsatz von Matthias Reutimann vom Kanu-Club Schaffhausen in Krakau (Polen).

Nachträgliche Selektion mehr als bestätigt....

Matthias Reutimann vom Kanu-Club Schaffhausen, der wegen einer längst fälligen Operation und damit auch einer 3-monatigen Trainingspause erst im Mai in Meran (It) in das internationale Geschehen eingreifen konnte, hat seine nachträgliche Selektion für die U-23 Kanu Slalom-Weltmeisterschaften mehr als bestätigt.

Die Weltmeisterschaften fanden auf einem künstlichen Kanal in einer fantastischen Sportanlage, etwas ausserhalb der Stadt Krakau (Polen) statt. Das schnell fliesende Wasser wird der vorbeifliessenden Weichsel entnommen. Die Strecke mit den 18 ausgesteckten Toren, forderte die Kanuten. Matthias Reutimann fühlte sich auf der Strecke aber sehr wohl und er hatte die Strecke bald im Griff.

Durch seine nachträgliche Nomination wurde die Mannschaft Schweiz massiv gestärkt. Das Team setzte sich aus Dmitri Marx (Bern), Jan Roher (Basel) und Matthias Reutimann vom Kanu-Club Schaffhausen zusammen. Im Slalom Mannschafts-Wettbewerb starten immer drei Fahrer pro Nationen gleichzeitig. Das bedeutete, dass nebst dem wilden Wasser und den Slalomtoren auch die Koordination unter den drei Booten optimal funktionieren muss.

Die sehr gut harmonierende Schweizer-Mannschaft, erreichte dabei mit nur 2 Torberührungen (4 Strafsekunden) und somit total 6 Sekunden Rückstand den 10 Rang. Fahrer und Delegationsleitung waren mit diesem Top-Ten Resultat bei 26 startenden Nationen sehr zufrieden!

Im anschliessenden Einzelrennen mit 85 Teilnehmern musste Matthias Reutimann mit einem 14. Rang im Hoffnungslauf leider den Wettkampf abschliessen. Obwohl er einen fantastischen und fehlerfreien Lauf hinlegte, war leider der Wettkampf für ihn zu Ende. Hier wäre, um eine Runde weiterzukommen, der Rang 10 gefordert gewesen. Seine Fahrt wurde aber von den Fachleuten als perfekt taxiert, d.h. fehlerfrei und sehr flüssig. Er hat aufgezeigt, dass er, wenn es drauf ankommt, sein Leistungsvermögen abrufen kann.

Mit diesem super Lauf in Krakau an der U-23 WM den er als zweitbeste Schweizer absolvierte, hat er sich eine gute Vorlage für die weiteren Weltranglisten Rennen, die Mitte August in Prag und Bratislava stattfinden, gelegt.

Video: Team Schweiz an der U-23 Kanu-Slalom WM in Krakau (Polen)
Video: Matthias Reutimann im Hoffnungslauf U-23 Kanu-Slalom WM in Krakau (Polen)

Claudio Blättler






Letzte Aktualisierung:
16.Okt.2019, 09:30 Uhr
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