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Berichte 2018 der Sportgruppe






 

Nachwuchsregatta in Romanshorn, 9.Juni.2018

Podestplätze für KCSH-Nachwuchs...

Am Samstag massen sich die Athletinnen und Athleten des Kanu Club Schaffhausen in Romanshorn mit der Schweizer Konkurrenz. Bestes Wetter und ein verhältnismässig ruhiger See boten allen Wettkämpfern ideale Bedingungen. Die Nachwuchsregatta ist speziell für jüngere Teilnehmer konzipiert. So wurde nebst der Hauptdisziplin, dem Kanufahren, auch die Geschicklichkeit und Kraft in die Wertung genommen. Flurin Pfalzgraf dominierte seine Kategorie nach Belieben und gewann sämtliche Rennen. Genau gleich dominant behauptete Alisha Schneller ihren Platz an der Spitze in ihrer Altersklasse. Mit dem dritten Rang konnte sich auch Lisa Messmer einen Platz auf dem Podest erkämpfen. Ebenfalls speziell erwähnenswert ist der vierte Rang von Emanuel Lang. Seine Konkurrenz umfasste 22 Athleten und war daher sehr umkämpft. Besonders bei den Kanu-Disziplinen zeigte er eine sehr starke Leistung und würde, wenn nur diese in die Wertung geflossen wären, weit oben auf dem Podest stehen. Auch die übrigen Athleten konnten überzeugen und mischten immer wieder vorne mit.

Florian Mathys





 

Kanu Regatta EM Belgrad, 9./10.Juni.2018

Andri Summermatter ergattert ein European-Games-Ticket...

An den Europameisterschaften in Belgrad (SRB) stiess Livia Haudenschild das erste Mal in ein A-Finale im Kajak-Einer vor. Dazu reichte es Andri Summermatter zwar nicht, dafür löste er als einziger Schweizer einer der begehrten Quotenplätze für die European Games 2019 in Minsk (BLR).

In der serbischen Hauptstadt ging es am Wochenende 9./10.Juni.2018 nicht nur um den Titel des Europameisters. Die besten Kanuten konnten auch Quotenplätze für die European Games 2019 in Minsk (BLR) gewinnen. Dieser Multisport-Event findet nächstes Jahr nach Baku 2015 zum zweiten Mal statt. An diesen European Games sind bereits die ersten Quotenplätze für die olympischen Spiele zu ergattern. Möglichst viele Plätze für Minsk zu gewinnen, war dementsprechend auch das Ziel der Schweizer Delegation in Belgrad. Dieses Ziel erlitt gleich zu Beginn der EM Schiffbruch – zumindest teilweise.

Taktische Experimente nach gewonnenem Quotenplatz

Obwohl es zu Beginn nicht rosig ausschaute, erkämpfte sich Andri Summermatter als einziger Schweizer einen Quotenplatz. Im Vorlauf schrammte er nur wegen 10 Hundertstel am vorzeitigen Ausscheiden vorbei. Im folgenden Halbfinale zeigte er dafür sein wohl bestes Rennen der Karriere. Als Vierter verpasste er eine A-Final-Qualifikation um nur einen Rang und knapp zwei Sekunden. Hinter ihm klassierten sich langjährige Spitzenfahrer wie der mehrfache Weltmeister aus Dänemark: René Poulsen. Mit der Qualifikation für das B-Finale sicherte sich Summermatter über diese olympische Distanz zudem die Quote für Minsk. Da der Kanute vom KC Schaffhausen dadurch ohne Druck im B-Finale starten konnte, experimentierte er in der Renntaktik. "Ich versuchte, die Startbeschleunigung zu verlängern und mit einer höheren Schlagzahl das Rennen offensiver zu gestalten. Leider fehlte mir dann am Ende die Kraft für einen Endspurt", verrät Summermatter.

Für den 24-Jährigen reichte es am Ende zu Rang 17. Er meint, dass er damit zufrieden sei; er wisse jetzt zumindest, welche Taktik am besten für ihn passe und habe sein Ticket für die European Games gesichert. Wie Haudenschild gelang ihm am Sonntag über 5000m keine Pareforceleistung. Mit Rang 16 schaute sein bisher schlechtestes Saisonresultat über diese Distanz heraus. Für den Saisonhöhepunkt – die Weltmeisterschaften in Portugal – scheint er trotzdem gerüstet. Taktische Experimente wolle er dort keine mehr ausprobieren, sagt Summermatter. Ob er dort neben dem Einer auch noch im Kajak-Zweier mit dem wegen Studiumsprüfungen abwesenden Fabio Wyss an den Start geht, wird in den nächsten Tagen entschieden.

Resultate

Herren

Kajak-Einer 1000m (olympisch)
1. Fernando Pimenta (POR) 3:29.200
2. Balint Kopasz (HUN) 0,280
3. Max Rendschmidt (GER) 2,320
Ferner: 17. Andri Summermatter (8. Im B-Final) 6,864

Kajak-Einer 5000m
1. Max Hoff (GER) 20:27.96
2. Fernando Pimenta (POR) 10.83
3. Eivind Vold (NOR) 22.65
Ferner: 16. Andri Summermatter 1:51.57

mitgeteilt, Schweizerischer Kanu-Verband SKV





     

Kanu Regatta: 2. Weltcup Duisburg (GER), 26./27.Mai.2018

Andri Summermatter: Im Halbfinale auszuscheiden, ist nie toll...

Es war ein ungewisses Unterfangen. Andri Summermatter vom KC Schaffhausen und der Rapperswiler Fabio Wyss bildeten für den Weltcup im deutschen Duisburg einen neuen Zweier. Sie sind beide die schnellsten Schweizer Regatta-Kanuten der letzten Jahre, doch in dieser Saison könnten die Vorzeichen nicht unterschiedlicher sein: Während Summermatter vor Wochenfrist in Ungarn eine neue persönliche Bestzeit aufstellte, laborierte Wyss von Januar bis April an einem Tennis-Ellbogen. Für ihn bedeutete der Weltcup im Ruhrgebiet sogleich Saisoneinstand. "Die Trainings im Zweier liefen erstaunlich gut, deswegen wollten wir am Weltcup an den Start gehen", sagte der 28-jährige Wyss im Vorfeld des Wettkampfes.

Dass sie mit der Konkurrenz mithalten können, bewiesen sie im Halbfinale über 1000-Meter. Auf die slowakischen Vizeweltmeister verloren sie nur fünf Sekunden und waren in Tuchfühlung mit einem Platz im B-Finale der besten 18 Booten. Um dieses Ziel zu erreichen, fehlte am Schluss etwas mehr als eine Sekunde. Trotzdem meint Summermatter nach dem Lauf: "Das Boot harmonierte, und die Taktik haben wir wie geplant umgesetzt." Der Grund für das Ausscheiden sah Schlagmann Wyss bei seinem Trainingsrückstand. Am Start und beim Endspurt fehle noch die Kraft, um das Boot richtig zu beschleunigen. Das habe damit zu tun, dass er über vier Monate auf Krafttraining verzichten musste und vier Kilogramm Muskelmasse verloren habe.

Nach dem Zweier standen Einsätze in der Einerkonkurrenz an. Summermatter überzeugte wie noch in Ungarn mit einer guten Form. Diese reichte aber im starken Feld über die olympischen 1000-Meter nicht für eine B-Final-Qualifikation. 15 Hundertstel fehlten dafür. "Im Halbfinale auszuscheiden, ist nie toll, der Rückstand auf die Spitze wird aber immer kleiner. Das ist momentan das Wichtigste." Den Rückstand in Grenzen halten, konnte auch Wyss über die 500-Meter. Er verlor fünf Sekunden auf die Spitzenfahrer, trotzdem blieb er im Halbfinale chancenlos. Summermatter hingegen zeigte sich trotz bereits vieler Renneinsätze spritzig. Er platzierte sich schlussendlich im C-Finale auf dem 24. Rang.

Abgeschlossen wird der Weltcup der Kanuten traditionell mit dem Langstreckenrennen über 5000-Meter – der Paradedistanz von Wyss. Tatsächlich wusste er zu überzeugen. Nachdem er am Start stark zurückgebunden war, kämpfte er sich stetig nach vorne. Die Aufholjagd führte ihn bis zu sei-nem Teamkameraden. In einem packenden Finish hielt Summermatter seine Bootsspitze aber vor-ne. Beide klassierten sich in der ersten Ranglistenhälfte auf den Plätzen 13 und 14. Ein Resultat, dass Wyss Zuversicht bereitet: "Es gibt mir Hoffnung für die Weltmeisterschaften, dass ich über 5000-Meter mithalten konnte". Diese findet in drei Monaten statt. Ob die beiden schnellsten Schweizer dort gemeinsam an den Start gehen, ist momentan noch nicht klar. Davon abhängig ist Summermatters Ergebnis im Einerkajak an der Europameisterschaft in zwei Wochen. Wyss fehlt dort prüfungshalber.

Resultate Duisburg

Herren

Kajak-Einer 500m
1. Josef Dostal (CZE) 1:38.717
2. Artuur Peters (BEL) 1:39.405
3. René Holten Poulsen (DEN) 1:39.928
Ferner die Schweizer: 6. im C-Finale (Gesamt 24.) Andri Summermatter 1:42.872, im Halbfinale ausgeschieden Fabio Wyss

Kajak-Einer 1000m (olympische Distanz)
1. Max Rendschmidt (GER) 3:26.559
2. Artuur Peters (BEL) 3:27.179
3. Tom Liebscher (GER) 3:27.508
Ferner die Schweizer: Im Halbfinale ausgeschieden Andri Summermatter

Kajak-Einer 5000m
1. Max Hoff (GER) 19:19.514
2. Eivind Vold (NOR) 19:21.288
3. Jon Amund Vold (NOR) 19:43.059
Ferner die Schweizer: 13. Andri Summermatter 20:43.063, 14. Fabio Wyss 20:44.256

Kajak-Zweier 1000m (olympische Distanz)
1. Max Hoff / Markus Gross (GER) 3:11.974
2. Peter Gelle / Adam Botek (SVK) 3:13.744
3. Riley Fitzsimmons / Jordan Wood (AUS) 3:14.577
Ferner die Schweizer: Im Halbfinale ausgeschieden Fabio Wyss / Andri Summermatter

mitgeteilt, Schweizerischer Kanu-Verband SKV





       
       
   

Ein Schritt in die richtige Richtung... für Andri Summermatter!

Die Schweizer Regatta-Kanuten zeigten beim Weltcupauftakt in Szeged (HUN) am 19./20.Mai.2018 eine gute Frühform. Neben neuen Bestzeiten gab es auch Ergebnisse in den Top-10.

Der Weltcup im ungarischen Szeged war für die Athleten nicht nur eine Standortbestimmung. Da nächstes Jahr die Weltmeisterschaften an gleicher Stätte stattfindet, bot es den Kanuten auch eine Möglichkeit sich mit der Strecke anzufreunden. Aus Schweizer Sicht gelang das ordentlich. Die Schweizer Einerfahrer überstanden allesamt ihre Vorläufe. Ein Wehrmutstropfen gab es für den Damenzweier über 500m mit Livia Haudenschild und Franziska Widmer. Sie schieden ohne Chance auf eine Halbfinalqualifikation aus; fanden sich dabei aber in bester Gesellschaft. Boote aus traditionell starken Nationen wie Deutschland, Grossbritannien oder Dänemark erlitten das gleiche Schicksal.

Fortan hiess es für beide: Konzentration auf die Konkurrenz im Einer. Haudenschild konnte über 1000m zeigen, dass ihre Formkurve nach dem Saisoneinstand in Essen (GER) wieder nach oben zeigt. Sie erreichte einen guten 13. Rang über diese bei den Damen nichtolympische Distanz. Widmer fokussierte sich auf die 500m und schied trotz persönlicher Bestzeit im Semifinale aus. Gegenüber dem letzten Jahr bedeutet das ein klarer Fortschritt, damals hiess es im Vorlauf bereits Endstation. Nun hätte sie mit Losglück sogar ins C-Finale vorstossen können. Deswegen meinte die 21-Jährige nach dem Rennen: "Ich komme der Spitze näher. Das war ein Schritt in die richtige Richtung."

Ein solcher Schritt wollte auch Andri Summermatter machen. Einem starken Vorlauf folgte ein noch besserer Semifinal. Er liess sich nur von Fernando Pimenta, René Holten Poulsen und Tom Liebscher schlagen – Paddler, die sich allesamt Weltmeister nennen dürfen. Somit konnte er wie bereits letztes Jahr in Szeged das B-Finale erreichen. Dieses Jahr war er aber im Halbfinal nicht auf Losglück angewiesen, sondern bewies mit einer persönlichen Bestzeit von 3:33.751 sein Können. Keine zwei Stunden danach wurde ebendieses B-Finale ausgetragen, bei dem Summermatter nicht an seiner Halbfinal-Leistung anknüpfen konnte. "Ich fühlte mich zwar fit, aber hatte Mühe, einen guten Rhythmus zu finden." Trotzdem paddelte er mit Rang 17 sein bestes Ergebnis über eine olympische Distanz heraus. Erstmals im Schweizer Team war Patrik Szale. Er ist in Altdorf geboren und danach mit seinen ungarischen Eltern in deren Heimatland zurückgekehrt. Er schied im Einerkajak über 500m und 1000m jeweils in den Semifinals aus.

Zum Abschluss des Weltcups starteten die Schweizer in einem neuen Wettkampfformat. Während des Langstreckenrennens über 5000m galt es erstmals auch zwei Laufstrecken – sogenannte Portagen – zu absolvieren. Bei diesen rannten die Kanuten mit Boot und Paddel ca. 100 Meter vor der Zuschauertribüne vorbei. Diese Premiere sorgte für Zusammenstösse, Kenterungen und Spektakel. Mit der Jonerin Widmer musste auch eine Athletin der Schweiz ein unfreiwilliges Bad in Kauf nehmen. Die Massenstart-Erprobte Haudenschild machte dies besser und erreichte mit Rang sechs ihre beste Rangierung über 5000m. Für einen weiteren Top-10-Platz sorgte Andri Summermatter. Wie Haudenschild zeigte er ein taktisch einwandfreies Rennen und kam so zu seinem bisher besten Weltcupergebnis. Für ihn resultierte am Ende Rang neun. 40 Sekunden dahinter folgte Patrik Szale auf Rang 12.

Weiter geht es nächstes Wochenende mit Weltcup Nummer zwei im deutschen Duisburg. Dort startet nur das Schweizer Herren-Team. Neben Summermatter gehört dort auch Fabio Wyss dazu. Er startet nach einer Sehnenentzündung im Ellenbogen in die Saison. In einer neuen Formation gehen sie neben diversen Einsätzen im Einer auch im Kajak-Zweier über 1000m an den Start.

Resultate:

Herren

500m Kajak-Einer
1. Roi Rodriguez (ESP) 1:35.149
2. Fernando Pimenta (POR) 1:35.266
3. Zsombor Jozsef Noé (HUN) 1:36.505
Ferner die Schweizer: 8. Im C-Finale (Gesamt 26.) Andri Summermatter 1:41.781

1000m Kajak-Einer (olympische Disziplin)
1. Fernando Pimenta (POR) 3:24.359
2. Bàlint Kopasz (HUN) 3:25.647
3. Roi Rodriguez (ESP) 3:26.259
Ferner die Schweizer: 8. Im B-Finale (Gesamt 17.) Andri Summermatter 3:36.692, im Halbfinale ausgeschieden Patrik Szale

5000m Kajak-Einer
1. Fernando Pimenta (POR) 19:19.805
2. Adriàn Boros (HUN) 19:48.833
3. Quentin Urban (FRA) 19:57.611
Ferner die Schweizer: 9. Andri Summermatter 20:44.744, 12. Patrik Szalé 21:27.394

mitgeteilt, Schweizerischer Kanu-Verband SKV





     

Nachrichten aus Pusiano (I)

Soeben (15. April 2018) erreichten uns tolle Nachrichten aus Pusiano (Italien). Momentan trainiert das Swiss Kayak Sprint Team vor Ort, in welchem auch Maurus Pfalzgraf Mitglied ist.

Wir konnten ein paar interessante Informationen von Maurus in einem kurzen Gespräch erfahren: "Heute sind wir das erst Mal im K2 mit Linus Bolzern über 1000m gefahren und dies mit einer Zeit von 3'36. Auch im K1 läuft es sehr gut, da hatte ich für 1000m 4'03.", so Maurus zum aktuellen Trainingslager.

Wir wollten weiter wissen, was den der nächste Wettkampf sei auf den er hin trainiere? "Wir werden schon bald am Baldeneysee in Essen (D) unseren ersten Wettkampf haben." Die Regatta in Essen wird vom 27.-29.4.2018 stattfinden. Weiter Informationen dazu unter: http://krv.it-boehm.biz/

Ebenfalls fragten wir Maurus, was denn sein diesjähriges Ziel und vielleicht auch sein Langzeitziel sei?: "Die Aufnahme in Spitzensportförderung der Armee ist mein primäres Ziel dieses Jahr. In die Zukunft gesehen wäre es mein Wunsch, an den Olympischen Sommerspiele in Paris 2024 teilnehmen zu können."

Einzig wohl können wir momentan mit dem guten Wetter die Athleten im Norden Italiens schlagen. Wir wünschen weiterhin viel Erfolg und Freude allen Trainierenden und den Trainern.

Kanu Club Luzern, Schweizerischer Kanu-Verband SKV






Letzte Aktualisierung:
13.Aug.2018, 15:00 Uhr


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