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Berichte 2014 der Sportgruppe






Kanu Schweizermeisterschaften in Rapperswil

   

[Rangliste Samstag]
[Rangliste Sonntag]

Bei ungewohnt angenehmem Wetter fand am Wochenende vom 6./7.Sept.2014 die Kanu Schweizermeisterschaft in Rapperswil statt. Die Schaffhauser Delegation zeigt sich sehr zufrieden mit dem Ergebnis der Wettkämpfe.

Bei den Nachwuchsathleten sticht Flurin Pfalzgraf hervor. Er gewann über 500m den begehrten Schweizermeistertitel. Über die Langdistanz von 2000m zeigte er eine gute Leistung und wurde dritter. Zusammen mit seinem Zweierpartner Gian-Carlo Zimmermann gewann er die Langstrecke und sicherte sich seinen zweiten Titel. Dieses Duo zeigte sich auch für den guten zweiten Platz über 500m verantwortlich.

Bei den weiblichen Nachwuchsathleten weisst Sarah Schenk eine gute Bilanz auf. Sie wurde über 500m zweite und sicherte sich zusammen mit Linda Reutimann den Schweizermeistertitel über die selbe Distanz.

In der zweithöchsten Kategorie wurde Flavio Gottardo dritter über500m. Da er sich jedoch nur von ausländischen Athleten geschlagen geben musste holte er sich damit den Titel des besten Schweizers. Dennoch zeigt das Resultat auch dass die internationale Konkurrenz nicht schläft und er sich steigern muss wenn er zukünftig vorne mitmischen will.

Bei der stark umkämpften Elitekategorie sicherte sich Sandro Blätter über 200m den ausgezeichneten zweiten Platz. Er verwies dabei gleich zwei Nationalkaderathleten auf die Plätze. Zusammen mit seinem Bruder Manuel Blätter sicherte er sich zwei dritte Ränge über 1000m und 500m und über 200m resultierte noch einmal ein zweiter Rang.

Andri Summermatter wurde über 500m und über 1000m jeweils nur von Fabio Wyss geschlagen der als Profiathlet wesentlich grössere Trainingsumfänge trainieren kann. Zusammen mit Stephan Mathys sicherte sich Summermatter zwei Silbermedaillen über 500m und über 1000m.

Noëmi Brüschweiler gewann erwartungsgemäss alle Titel in der Einzelwertung. Über 200m fuhr sie zusammen mit Melanie Mathys, mit welcher sie auch den Weltcup bestreitet, auf den ersten Platz. Spezieller war die Bootszusammensetzung über 500m und über 1000m. Als Partnerin für diese Distanzen wurde Daniela Tenger eingesetzt welche über eine enorme internationale Erfahrung verfügt. 1996 gewann sie an den olympischen Spielen die Silbermedaille im vierer Kajak. Diese Paarung fuhr über 500m auf den dritten Rang.

Porträt: Andri Summermatter

Ein ambitionierter, sehr zielstrebiger und kämpferischer Athlet, das ist wohl was Andri Summermatter am ehesten beschreibt. Zur Zeit absolviert er eine Lehre als Bootsbauer und nutzt all seine Freizeit um zu trainieren. Auch die Ferien werden entweder für Trainingslager oder für Wettkämpfe aufgebraucht. Dieser strenge Zeitplan liess dieses Jahr leider nur wenige Grossanlässe zu und so musste sich Andri Summermatter auf die vereinzelte Teilnahme am Weltcup und auf den Start an der U23WM konzentrieren. Zusammen mit Stephan Domeisen von Rapperswil sicherte er sich da über 1000m den 13. Platz und bewies sich und dem Trainerstab dass er auf dem richtigen Weg ist. Im Sommer 2015 wird er seine Lehre abschliessen und dann vermehrt aufden Kanusport setzten. So plant er eine 50% Anstellung um sich noch intensiver dem Training zu widmen. Wir dürfen also gespannt sein wie weit ihn sein unermüdlicher Einsatz bringen wird.

Florian Mathys



Rückschau zur WM'2014 in Moskau mit Noëmi Brüschweiler

 
Livia Haudenschild (KCRJ, li) und Noëmi Brüschweiler, KCSH, nch ihrem erfolgreichen "grossen" WM-Debüt

Die Schweizer Regatta-Kanuten zeigten an der WM in Moskau hervorragende Leistungen. Sie konnten sich nach den Weltcups und der U23-WM erfreulich steigern. Für das beste Resultat sorgten Noemi Brüschweiler und Livia Haudenschild über 1000 Meter. Bereits die Final-Qualifikation war für den Damen-Zweier eine positive Überraschung. Im Final zeigten die beiden erst 20-jährigen Frauen, dass sie im Feld der Spitze bald mitmischen können. Nach einer sehr verhaltenen 1. Rennhälfte verbesserten sie sich zum Schluss auf Rang 7.

Auszug aus den Ranglisten:
Damen: Kajak-Zweier: 1000 Meter: 1. Emma Jörgensen/Henriette Hansen (Dä) 3:33,784; 2. Sofia Yurchanka/Aleksandra Grishina (Wrus) 3:35,818; 3. Erika Medveczky/Aliz Sarudi (Un) 3:35,949;
Ferner: 7. Noemi Brüschweiler/Livia Haudenschild (Sz) 3:43,199. [hier weitere Infos]

(Quelle: Schweizerischer Kanu-Verband)



Vorschau auf die Regatta-WM'2014 in Moskau mit Noëmi Brüschweiler

 
Noëmi Brüschweiler im Trainingslager in Pusiano (Italien)

Ab dem 6. August findet in Moskau die Weltmeisterschaft in der Disziplin Kanu-Regatta statt. Aus Schaffhauser Sicht liegen die Hoffnungen auf den Schultern von Noëmi Brüschweiler. Die letzten Monate verbrachte sie praktisch ausschliesslich in Trainingslagern und an Wettkämpfen. So weilt sie zur Zeit in einem Trainingslager in Pusiano (Italien). Da sie an der WM eine der jüngsten Athletinnen überhaupt sein wird, dürften die Erwartungen an die Resultate eher eine untergeordnete Bedeutung haben. Viel wichtiger im Hinblick auf ihre sportliche Karriere ist das Sammeln von Erfahrungen an solchen Grossanlässen. Nach dem Experiment an der U-23 WM wo sie über alle Distanzen in der Einzelkonkurrenz startete, setzt das Schweizer Nationalteam an der WM auf die gewohnte Zweierpaarung, bestehend aus Livia Haudenschild und Noëmi Brüschweiler. Die beiden Athletinnen werden sowohl über 1000 Meter sowie über die olympische Distanz von 500 Meter antreten. Einziges Rennen in der Einzelkonkurrenz wird die Langdistanz über 5000 Meter sein. Da Noëmi über eine herausragende Ausdauer verfügt, darf man gespannt sein, wie sie sich gegen die Weltelite behauptet.

Leider steht Andri Summermatter dem Nationalteam nicht zur Verfügung. Der zweite Ausnahmeathlet aus Schaffhausen befindet sich noch in der Lehre und konzentriertsich in seinen Ferien daher auf Rennen der U-23 Kategorie.

Über den Verlauf und die Resultate der Weltmeisterschaft folgt nach deren Beendigung ein weiterer Bericht. Bis dahin drücken wir allen Athleten der Schweizer Nationalmannschaft die Daumen und wünschen ihnen viel Erfolg.

(fma)



Slalomevent in Zürich

 
Matthias Reutimann im Slalomboot

Heisse Temperaturen begleiteten die Nachwuchsathleten des Kanuclub Schaffhausens beim Wettkampfwochenende vom 21./22.Juni.2014 in Zürich. Für einmal massen sie sich nicht auf flachem Wasser sondern versuchten sich auf schnell fliessendem Gewässer. Zwei verschiedene Wettkämpfe mit unterschiedlichen Booten standen auf dem Programm.

Am Samstag traten die jungen Athleten bei der Abfahrt an. Diese Disziplin ist von der Technik her nicht weit von der viel geübten Regattadisziplin entfernt. So setzen die Schaffhauser denn auch einige Ausrufezeichen. Alisha Schneller sicherte sich bei den Jüngsten Gold. Linda Reutimann und Sarah Schenk holten sich in ihrer Kategorie Silber und Bronze. Maurus Palzgraf belegte den zweiten Matthias Reutimann den fünften und Julien Schneller den siebten Rang in einer stark besetzten Jugendkonkurrenz.

Am Sonntag galt es, sich durch den eng gesteckten Slalomkurs zu winden. Bei dem sehr technischen Kurs zahlte sich die Spezialisierung von Matthias Reutimann aus. Er bewegte sich auf Augenhöhe mit der Konkurrenz und belegte den sehr guten fünften Rang. Für die übrigen Schaffhauser welche sich im Mittelfeld klassierten, stand der Spass im Vordergrund. Ebenfalls galt es Erfahrungen auf ungewohntem Terrain zu sammeln.

Der abschliessende Team-Event war dann noch einmal fest in Schaffhauser Hand. Das Team mit Maurus Pfalzgraf, Matthias Reutimann und Julien Schneller sicherte sich die goldene Auszeichnung.

(fma)



Nachwuchsregatta Romanshorn

 
Bei der Nachwuchsregatta in Romanshorn setzte sich der Schaffhauser Flavio Gottardo (in Grün) gegen die Konkurrenz aus Romanshorn und Rapperswil durch.

Perfekte äussere Bedingungen am 10.Mai.2014 sorgten bei der Nachwuchsregatta in Romanshorn für gute Stimmung und spannende Rennen. Bei den weiblichen Teilnehmern ist aus Schaffhauser Sicht besonders Alisha Schneller hervorzuheben, welche sich über 500 Meter und über die Langstrecke jeweils die Bronzemedaille sicherte.

Gleiches gelang bei den Jungs nur Flurin Pfalzgraf. Zusätzlich holte er sich in der Zweier-Konkurrenz die silberne Auszeichnung zusammen mit Gian-Carlo Zimmermann.

Flavio Gottardo als ältester Schaffhauser Nachwuchsathlet sicherte sich über 500 Meter Gold und belegte in der Langstrecke über 5000 Meter nach hartem Kampf den zweiten Platz. Zusammen mit Julien Schneller sicherte er sich über 500 Meter die Silbermedaille. Diese beiden platzierten sich damit unmittelbar vor dem zweiten Schaffhauser Boot in der Besetzung Maurus Pfalzgraf/Roman Schenk.

(mat)



Noëmi Brüschweiler und Andri Summermatter beim Weltcupauftakt 2014 in Mailand

 

Anstelle eines gemütlichen Brückentages stand am Freitag 2.Mai.2014 für zwei Schaffhauser eines der bisher wichtigsten Rennen ihrer Karriere auf dem Programm. In Mailand trafen sich die besten Kanuten, um ihre Kräfte beim ersten Weltcup der Saison zu messen. Mittendrin zwei Schaffhauser: Noëmi Brüschweiler und Andri Summermatter, welche altersmässig noch in der U-23-Kategorie starten könnten, massen sich mit der Weltelite.

Im Vorfeld waren die Erwartungen, was die Resultate betrifft, denn auch zurückhaltend. Umso erfreulicher ist der 6. Rang von Noëmi Brüschweiler, den sie mit ihrer Zweierpartnerin Livia Haudenschild über 1000 Meter erkämpfte. Beim kurz darauf folgenden Rennen über 500 m fehlte dann ein wenig die Kraft, aber es resultierte dennoch der beachtliche 18. Gesamtrang. Die Zusammensetzung des Zweiers über 500 m ist im Nationalkader umgestellt worden, und so war es das erste internationale Rennen, welches Noëmi zusammen mit Melanie Mathys bestritt. Im abschliessenden 5000-m-Rennen belegte sie den guten 11. Rang.

Andri Summermatter scheiterte mit Stefan Domeisen über 1000 m äusserst knapp im Halbfinal und platzierte sich auf dem 10. Schlussrang. Dieses Resultat stimmt für die Zukunft jedoch positiv, wenn man bedenkt, dass die beiden Athleten mitunter die Jüngsten in einem hochkarätigen Feld waren. Auch Andri absolvierte noch das Langstreckenrennen über 5000 m, in dem er sich im 28. Rang klassierte.

Man darf gespannt sein, was die beiden Athleten in Zukunft noch leisten können.

Florian Mathys




Letzte Aktualisierung:
1.Okt.2018, 10:00 Uhr


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